Fortbildungsinitiative der Regierung von Mittelfranken „Die Medien unserer Kinder – Chancen und Risiken“

Neue Medien stellen für Pädagoginnen und Pädagogen, Erziehungsberechtigte und alle Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, eine große Herausforderung dar. Mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten haben sowohl Chancen als auch Risiken und Gefahren für unsere Kinder zugenommen.

Die Fachberater/-innen für Informatik in Mittelfranken haben in Zusammenarbeit mit den Medienpädagogisch- informationstechnischen Beratern/-innen ein Fortbildungskonzept erarbeitet. Mit dessen Hilfe sollen die Lehrkräfte in Fortbildungen für die wesentlichen Problemfelder sensibilisiert und mit den zur Verfügung stehenden Materialien für den Unterricht und für Elternabende vertraut gemacht werden.

Im Rahmen der Fortbildung werde ich auf folgende Problemfelder eingehen und Ihnen auch Unterrichtsmaterialien und Konzepte vorstellen, wie Sie diese im Unterricht thematisieren und gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen bearbeiten können:

Gefahren im Internet und am PC – Was können wir (als Eltern) unternehmen?

Die folgenden Handlungsempfehlungen sind Bestandteil meiner Fortbildungen zur Medienerziehung. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, können Ihnen aber bestimmt helfen. Falls Sie bestimmte Dinge genauer wissen möchten, dann kontaktieren Sie mich bitte.

1. Technische Lösungen und Software finden Sie hier, z.B.

2. Informationen für Routerlösungen und Sicherheits-Appliances für Schulen und zu Hause erhalten Sie auf Anfrage

Hier eine kurze Auswahl möglicher Lösungen:

  • Bitte sehen Sie die hier gemachten Vorschläge nicht als Werbung. Selbstverständlich bieten auch andere als die genannten Hersteller entsprechende Geräte an. Selbstverständlich gibt es neben den genannten auch auch sehr professionelle Lösungen, die aber meiner Meinung nach im Schulbereich entweder nicht nötig oder unerschwinglich sind, z.B. Lösungen von Juniper Networks, Cisco, Barracuda etc. Neben den Hardwarelösungen gibt es auch
    • einige auf Linux basierende Firewallösungen wie z.B. IPCop, IPFire
    • oder auch auf Windwos Server basierende Lösungen wie Microsoft TMG
    • oder auch Schulserverlösungen mit integrierten Firewalls
Der Einfachheit halber rate ich zu integrierten Lösungen in einem Hardwaregerät.

3. Weitere Möglichkeiten, um ihre Kinder zu schützen

4. Und zum Schluss ganz wichtig: Nutzen Sie das Wissen von Fachleuten und deren Angebote!

Wenden Sie sich an die Medienpädagogisch –informationstechnische Beratung in ihrem Schulamtsbezirk, ihren MIB finden Sie hier. Organisieren Sie mit ihm oder ihr Elternabende, Lehrerfortbildungen zu den aktuellen Themen der Medienerziehung. Mich erreichen Sie hier.

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Gefahren im Internet und am PC – Was können wir als Eltern unternehmen? von Jörg Schreiber (MIB RH/SC) steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Informationen und Links zur Fortbildung Cyber-Bullying, Cyber-Mobbing

Ca. 98% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren haben zu Hause Zugang zu einem PC und ca. 90% auch zum Internet. Ca. 75% der Jugendlichen halten sich täglich oder mehrmals pro Woche in „Social Communities“ wie schulervz oder ICQ auf. Dabei kommt es oft zu Mobbing, Gemeinheiten und anderen Auswüchsen. Diese sollten wir als Lehrkräfte kennen und uns überlegen, wie wir innerhalb und außerhalb des Unterrichts auf diese Probleme reagieren können. (Daten: JIM Studie 2008)

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie an einer Fortbildung zu diesem Thema interessiert sind. Weitere Links finden sie hier.